Mein Kind ist Computersüchtig! Was soll ich tun?

Mein Kind ist Computersüchtig! Was soll ich tun?

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Möchte auch Ihr Kind permanent Zeit vor dem PC oder Laptop verbringen? Setzt es sich nach der Schule direkt an den PC und vernachlässigt seine schulischen Verpflichtungen? Spielt es Spiele, die Gewalt beinhalten und streitet sich häufig mit Kindern aus seinem Umfeld? Und überlegen Sie sich wie Sie Ihr Kind von diesen schädlichen Spielen abhalten können?

Das Spielen ist eines der wichtigsten Grundbedürfnisse der Kindern.

Aufgrund der fortgeschrittenen Technik heutzutage und der starken Verbreitung von PC, Notebooks und mobiler Endgeräte versuchen die meisten Kinder ihrem Spielbedürfnis an genau diesen Endgeräten nachzukommen. Wir dürfen eines nicht vergessen: Das Spiel ist ein Werkzeug für das Kind sich Ausdruck und zu verschaffen und sich zu entspannen. Daher ist es nicht sinnvoll und möglich das Kind von PC Spielen abzuhalten. Es sollte allerdings keine für das Kind schädlichen Dimensionen annehmen.

  1. Anstatt Ihrem Kind zu verbieten am PC zu spielen, bringen Sie ihm bei, wie es am besten damit umzugehen hat.
  2. Berufen Sie eine Familienversammlung ein und erklären Sie Ihr Verständis für den Spielspass am PC. Stellen Sie aber auch die negativen Seiten des übermässigen Konsums dar und unterstreichen Sie die Notwendigkeit von Regelungen in diesem Zusammenhang. Nachdem Sie gemeinsam diese Entscheidung getroffen haben, dürfen Sie allerdings keine Ausnahmen machen wie „also gut, dieses Mal drücken wir nochmal ein Auge zu“
  3. Es sollte verhindert werden, dass Ihr Kind ausschliesslich seinen Spieltrieb am PC auslebt und damit glücklich wird. Deshalb ist es grundlegend wichtig alternative Möglichkeiten anzubieten und Familienprogramme festzulegen und dem Kind somit verständlich zu machen, dass es auch über andere Wege glücklich werden kann.
  4. Innerhalb der vereinbarten Spielzeit sollte das Kind nicht gestört und davon abgehalten werden. Erinnern Sie Ihr Kind daran, dass die Zeit bald abläuft, z.B. in dem Sie erwähnen, dass nur noch 10 Minuten Spielzeit übrig sind. Sie sollten auch ihr Kind nicht in einem spannenden Teil des Spiels dazu aufrufen nun endlich die Hausaufgaben zu machen. Somit würden Sie bei ihrem Kind eine negative Assoziation zu Hausaufgaben aufbauen.
  5. Wenn Sie der Meinung sind, dass im Spiel negative oder falsche Inhalte vermittelt werden, setzen Sie sich während dem Spiel neben Ihr Kind und versuchen Sie durch Fragestellungen und wenn nötig durch Ihre Meinungsäusserung die falschen Punkte im Spiel darzustellen.
  6. Vergessen Sie nicht, dass die meisten Kinderspiele die Bildung ihres Kindes unterstützen. Bei vielen Spielen werden die geistigen Vorstellungen ihres Kindes ausgelebt und die emotionale Welt unterstützt. Deshalb können Sie Ihrem Kind zur Unterstützung und Entwicklung seiner Wahrnehmung altersgerechte Spiele als alternative anbieten. Somit erreichen Sie, dass der Spieltrieb ihres Kindes gestillt wird und es sich weiterentwickelt.

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