Wie schütze ich mich vor der Sonne am besten?

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Sonneschutz ist nicht gleich Sonnenschutz – Es gibt das Risiko der Hightech-Nanopartikeln.

Weitgehend vorbei sind die Tage, als sich Sonnenanbeter noch ungeschützt in die Sonne legten, um eine schöne tiefe Bräune zu bekommen. Das Ozonloch, das die UV-Strahlung ungehindert durchlässt, gab es früher nicht, une einen Sonnenbrand nahm man in Kauf. Heute ist ins allgemeine Bewsusstein gedrungen, wie gefährtlichSonnenstrahlen sein können, und man ist drauf bedacht, seine Haut zu schützen, Das ist heute wichtiger denn je! Aber es ist auch eine neus mögliches Risiko aufgetaucht – in Form von Hightech-Nanopartikeln.

Schützen alle Breitspektrum-Sonnenschutzmittel vor UV-B-und UV-A-Strahlung?

NEIN Wenn Sie einen optimalen Sonnenschutz haben wollen, müssen Sie die Liste der Inhaltsstoffe durchsehen.

An erster Stelle findet sich ein Hinweis auf den Lichtschutzfaktor (LSF). Dieser gibt an, wie viel länger man sich der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnbrand zu bekommen, als dies ohne Sonnenschutzmittel möglich wäre.

Viele Marken tranen heute den Zusatz „Breitspektrum“; das bedeutet: Das Sonnenschutzmittel blockt sowohl die kurzwelligen UV-B-Strahlen ab, welche die Bräune und den Sonnebrand verursachen, als auch die UV-A-Strahlen, die durch die Oberfläche der Haut dringen, dabei Koollage- und Elasinfasern schädigen und auf die Hautalterung Einfluss nehmen. Möglicherweise verursachen diese UV-A-Strahlen auch Hautkrebs. Aber
wie effektiv sind die Breitband-Prosonnenbranddukte wirklich? Nach einer Analyse, die von der US-amerikanischen Verbraucherschutzorganisation Environmental Working Group durchgeführt wurde, schirmen 18% der untersuchten Breitspektrum-Sonnenschutzprodukte die UV-A-Strahlung nur unzureichend ab. Um sich bestmöglich zu schützen, sollte man auf folgende Inhaltstoffe achten, die als UV-A-Filtersubstanzen fungieren:

  • Anobenzon
  • Parsol
  • Mexoryl SX
  • Zinoxid
  • Titandioxid

Bei dem Wirkstoff Avobenzon sollten Sie wissen, dass dier Bestandteil in der Sonne schnell zerfällt.

Es ist auch nicht wichtig, den Sonnenschutz großzügig aufzutrangen-weit großzügiger, als Sie es vermutlich tun. Man sollte so viel Sonnenschutzmittel, wie in die hohle Hand passt, auf Gesicht und Oberköper verteilen, und ebenso viel auf den Beinen. Nach dem Schwimmen erneuert man den Schutz. auch wenn man ein Präparat verwendet, das als wasserfest bezeichnet ist.

Brauche ich einen Sonnenschutz mit mehr als 30 LSF ?

NEIN Sonnenschutzmittel mit einem LSF-Faktor von über 30 gewähren kaum mehr Schutz als LSF-30-Produkte.

Sind Nanopartikel in Sonnenschutzmitteln unbedenklich ?

NEIN Nach dem heutigen Stand der Forschung kann man nicht sagen, ob Zinkoxid und Titanoxid-Nanopartikel in die gesunde Haut eindringen können.

Zinoxid und Titanoxid sind zwei Inhaltsstoffe, die nachweislich UV-A-Strahlen filtern. Leider verhinder sie auch, dass die Haut bräunt. Hier kommt die Nanotechnologie ins Spiel. Indem die Herstellerfirmen die Partikel, aus denen die beiden Chemikalien bestehen, bis in den Nano-Bereich verkleinern, verhindern sie die Bräunung nicht – bei gleicher Filterleistung, Hunderte von Sonneschutzprodukten auf dem Markt enthalten solche Nanopartikel.

Doch die Verkleinerung von Partikeln chemischer Substanzen zu Nanogrößen kann zu völlig neuen physikalischen Eigenschaften führen, welche die Wissenschaftler noch nicht verstehen. Einige befürchten, Nanopartikel könnten durch die Haut dringen und ein Chaos anrichten – zum Beispiel im Zusammenwirken mit Sonnenlicht zellschädigende freie Radikale bilden. Aufgrund der bislanf verfügbarenERkenntnisse ist aber davon auszugehen, dass Zinkoxid-und Titandioxid-Nanoparikel an der Hautoberfläche bleiben.

Dennoch sind weitere Untersuchungen erforderlich, und es sind erst wenige Versusreihen durchgeführt worden. Zurzeit sind viele Experten der Meinung dass bei allen Vorteilen das Risiko zu hoch sein könnte.

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