Wunder der Natur: Die heimlichen Herrscher der Ozeane

Wunder der Natur: Die heimlichen Herrscher der Ozeane

699
0
TEILEN

Evolutionäre Fantasiegebilde, die sich gelegentlich durchaus bilden können, jaben kaum jemals länger als eine Genreation Bestand. Radiolarien und Diatomeen hingegen sind totz ihrer atemberaubenden Formenfülle seit mehr als 500 Millionen Jahren die heimlichen Herrscher der Ozeane. Wie lautet das Geheimnis ihrer märchenhaft schönen Architektur? 

se_fossilien_radiolarienBizarre Schönheiten wie aus einer Goldschmiede-werkstatt. Unter dem Mikroskop erinnern Radiolarien und Diatomee an Minarette islamischer Moschee oder an gotische Kirchenfenster, an geklöppelte Spitzendeckchen oder auch an Omas Fingerhut oder galaktische Raumfahrzeuge.

Doch die äußere Anmut dieser uralten Organismuen Kieselalgen und Radiolarien existierten bereits vor mehr als 500 Millionen Jahren ist nicht alles, womit sie den Menschen verblüffen. Als „Kieselgur“ wurde der grauweiße Sand aus Algenschalen und Radiolarienskeletten in technischen Baustoffen verwendet, Fernsprechzellen wurden mit Hilfe des porösen Dämmmatierials abhörsicher gemacht. Richtig berühmt wurde die „weiße Erde“, als Alfred Nobel sie 1865 mit Nitroglyzerin vermischte und so aus der hochexlosiven Flüssigkeit einen stoßunempfindlichen Sprengstoff herstellte – Dynamit.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT